Softwaredefinierte Infrastruktur (SDI) ist eine Art Computerinfrastruktur, bei der die Konfiguration und Verwaltung von Hardware Ressourcen werden durch Software gesteuert und automatisiert. In herkรถmmlichen Infrastruktur-Setups sind Hardwarekomponenten wie z servers, Speichergerรคte und Netzwerk-Switches werden individuell konfiguriert und verwaltet. In einer softwaredefinierten Infrastruktur werden die Steuerung und Orchestrierung dieser Ressourcen jedoch mithilfe von Software abstrahiert und zentralisiert.
Typischerweise sind die Schlรผsselkomponenten einer softwaredefinierten Infrastruktur:
- Softwaredefiniertes Netzwerk (SDN). SDN trennt die Steuerungsebene von der Datenebene in Netzwerkgerรคten. Es ermรถglicht Netzwerkadministratoren die zentrale Verwaltung und Konfiguration von Netzwerkgerรคten รผber Software-Controller und ermรถglicht so mehr flexFlexible und dynamische Netzwerkbereitstellung.
- Softwaredefinierter Speicher (SDS). SDS entkoppelt die logische Speicherschicht von der zugrunde liegenden physischen Speicherhardware. Es ermรถglicht die Bรผndelung und Abstraktion von Speicherressourcen und ermรถglicht Administratoren die dynamische Verwaltung und Zuweisung von Speicherkapazitรคt basierend auf den Anwendungsanforderungen.
- Softwaredefiniertes Computing (SDC). SDC umfasst die Abstraktion und Virtualisierung von Rechenressourcen wie z servers und virtuelle Maschinen (VMs). Es bietet die Mรถglichkeit, Rechenressourcen nach Bedarf bereitzustellen, zu verwalten und zu skalieren, was eine bessere Ressourcenauslastung ermรถglicht flexFรคhigkeit.